Der Tag an dem die Erde stillstand

Jasper und ich waren gestern im CineStar am Potsdamer Platz und haben uns The Day the Earth stood still angesehen. Das Remake, welches sich auf das Original aus dem Jahr 1951 bezieht, verspricht über 100 Minuten Spannung. Leider muss ich sagen, dass ich nicht ganz so mitgerissen wurde, wie zuvor vermutet.

The Day the Earth stood still

Keanu Reeves mal wieder auf der Leinwand zu sehen, war schon toll und er hat auch gut in die Rolle gepasst, aber irgendwie war der Spannungsbogen nicht so gut verlaufen ist. Die zerstörerische Macht, die die Menschheit erzittern lies, war kaum da, da war sie auch schon wieder weg. Einschalten, feststellen dass die Menschen doch eine gute Seite haben, ausschalten. Wie auch immer, die Special Effects waren gut und ein paar Mal hatte ich auch eine Gänsehaut.

Aliens landen auf der Erde und ihr erster Gesandter wird mit einer Kugel begrüßt. Daraufhin macht sich einen Moment lang sein Leibwächter bemerkbar und gibt einen Vorgeschmack auf die Macht der Besucher. Der verletzte Außerirdische wird mitgenommen und ärztlich versorgt. Fragen über Fragen und die Erkenntnis, dass die Erde wohl doch nicht uns gehört. Nachdem die Außerirdischen die Erde nun schon lange Zeit beobachtet haben und einige von Ihnen auch unter uns leben, ist man zu dem Entschluss gekommen, die Welt vor ihrer größten Bedrohung zu schützen, der Menschheit.

Da es im Weltall nur einige, wenige Planeten wie die Erde gibt, kann man die Gefahr nicht eingehen, dass diese durch ihre Bewohner zerstört wird. So rettet man kurzerhand soviel wie möglich Lebewesen (die Menschen mal davon ausgeschlossen) und macht sich dann daran, den Rest dem Erdboden gleich zu machen. Ein Glück, dass der Auslöser in Form von Keanu Reeves noch rechtzeitig bemerkt, dass die Menschen sich ändern können und es hoffentlich auch werden … ein schöner Hinweis darauf, dass wir ohne die Erde nicht leben können, die Erde jedoch sehr gut ohne uns.

Ansehen kann man sich den Film im Kino schon, es reicht meiner Meinung nach aber auch aus, auf die Blue Ray- oder DVD-Version zu warten.

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