Wochenende in Friedberg

Dieses Wochenende war ich mal wieder zu Besuch in Friedberg. Wie auch letztes Jahr, gab es dort diesmal wieder ein Sommerfest von Pegasus Spiele inklusive der in Essen vorgestellten Neuheiten ausprobieren und lernen. Ich bin am Samstag früh los und während ich diesen Text hier schreibe auf dem Weg zurück nach Berlin.

Aufstehen am Samstag war um 6:20 Uhr angesagt, noch ein paar Sachen zusammenpacken und den allmorgentlichen Kram (Bad, Küche und los) durchlaufen. Die Hinfahrt war recht angenehm und auch ohne Platzreservierung kein Problem. Nach viereinhalb Stunden Zugfahrt, teils mit dem ICE und später dann mit dem IC war ich in Friedberg. Von dort aus ging es mit dem Taxi weiter zum Hotel Friedberg. Dort angekommen, brachte ich schnell meine Sachen aufs Zimmer und lief zum Pegasus Spiele Hauptquartier. Gerade mal 3,2 Kilometer weit weg war es.

Dort verbrachte ich dann den Rest des Tages mit netten Menschen, alten Bekannten und vor allem jeder Menge Spiele, darunter auch zahlreiche Neuheiten für die Spiel 2009 im Oktober. Das Wochenende war vor allem dafür gedacht, die Neuheiten kennen zu lernen, damit man sie dann in Essen besser erklären kann. Da ich da aber für Schmidt Spiele unterwegs bin, war ich umso erfreuter, dass ich trotzdem an dem Wochenende in Friedberg teilnehmen konnte.

Für Speis und Trank war ebenfalls wieder gut gesorgt. So gab es Mittagessen, Kaffee und Kuchen und am Abend wurde gegrillt. Da war wirklich reichlich und auch die Getränke waren in Massen vorhanden. Es gab sogar Bier, doch davon halte ich mich ja bekanntlichermaßen fern. In etwa neun Stunden spielte ich sieben Spiele. Bei den Metallbox-Spielen ist mir ganz besonders das Zu viele Köche aufgefallen. Ein schönes Spiel für Zwischendurch, dass schnell verstanden und auch beim wiederholten Durchgang nicht langweilig wird.

Gespannt bin ich auf die Erweiterung zu Pandemie, sowie die deutsche Version von Frag und Munchkin Quest. Leider kam ich nicht dazu, die Pandemie-Erweiterung anzuspielen, sodass ich auf die deutsche Erscheinung warten muss. Es sei denn, Michael hat die englische Erweiterung (On the Brink) schon in der Spielwiese.

Am späten Abend bin ich dann zurück ins Hotel, wo ich mich übrigens gut aufgehoben fühlte. Einzig und allein die Dame an der Rezeption war etwas emotionslos. Sowohl beim Check-In als auch vorhin beim Verlassen des Hotels kam wenig Freundlichkeit bei mir an. Wer weiß, vielleicht hatte sie einfach zu viel Stress und dazu kam dann noch, das ja Wochenende ist und da arbeitet glaube ich niemand gerne.

Nun sitze ich im ICE auf dem Weg zurück nach Berlin und dieser ist trotz der Uhrzeit (14:00 Uhr) deutlich voller als erwartet. Von Göttingen bis Braunschweig sitze ich sozusagen auf der Ersatzbank, danach kann ich mich etwas mehr ausbreiten.

Das Wochenende war echt schön und auch wenn ich nicht für Pegasus Spiele in Essen unterwegs sein werde, freut es mich doch immer wieder, die Leute von Pegasus zu sehen und ihre wirklich guten Spiele zu spielen. Am 25. September 2009 werden wir übrigens das Spiel Pandemie in der Spielwiese an drei Tischen mit jeweils vier Personen spielen, vielleicht sogar mit der Erweiterung.

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