digitale taz

Seit etwa zwei Wochen bin ich treuer taz-Leser. Dafür wurde ich schon des Öfteren komisch beäugt. Was, so ein linkes Blatt liest Du? wäre nur eins der vielen Aussagen, die das hervorgerufen hat. Wie dem auch sei, ich habe das erste Mal seit Langem wieder eine Tageszeitung gekauft, als ich mich auf dem Weg nach Bremen befand. Insgesamt drei Stunden meiner Aufmerksamkeit ging in der Ausgabe vom 21. November 2009 flöten. Der Schreibstil gefällt mir gut und irgendwie waren es genügend spannende Themen, die mich beim Lesen gehalten haben.

Einige Tage später war ich dann der Meinung, ich könnte mir ja ein Probe-Abo gönnen. Die zehn Euro hat im Grunde jeder und dann mal schauen, ob sich das Lese-Verhalten über die Wochen des Probe-Abos verändert. Nach einer Woche war ich dann der Meinung, dass ich eigentlich auch das digitale Abo ordern könnte. Das schont die Wälder, spart jede Menge Papier und mit einem iPhone kann man die taz sogar unterwegs lesen.

taz-logo

Seit dem 01. Dezember 2009 lade ich mir nun jeden Tag die aktuelle taz als PDF-Ausgabe herunter und am späten Abend des Vortages ist meist schon die Ausgabe des Folgetages auf dem iPhone. Die Darstellung des Textes ist übrigens deutlich besser als erwartet. Man bekommt immer eine Übersicht der „Startseite“ und wird dann durch die einzelnen Unterthemen geführt. Dabei werden Bilder völlig ausgeblendet und es wird sich nur auf den Text beschränkt.

Dies ist ein recht angenehmes Lesen, denn der Text ist groß genug und wirkt nicht so erschlagend, wie auf einer kompletten Seite der Tageszeitung. Das Programm Stanza merkt sich auch, wo ich den Lesevorgang unterbrochen habe, sodass ich auf dem Weg nach Hause oder in meiner Pause weiterlesen kann. Mein Interesse ist noch genauso groß wie vor zwei Woche, das bedeutet ich werde nun wohl dauerhaft zu den digitaz-Abonnenten gehören.

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