Freitag, 27.06.2008

Leider verträgt sich hier das Internet nicht mit meinem MacBook und ein offenes W-LAN gibt es auch nicht. Die Tschechen sind etwas schlauer, als die Tempelhofer, zum Leid meiner Person. Naja, so muss ich die Tagebucheinträge jetzt erstmal in Word schreiben und am Sonntag nachtragen.

Heute Morgen war die Nacht sehr früh vorbei, meine Mutter stand um 5:00 Uhr auf und ich wurde kurz nach 6:00 Uhr wach. Um 8:53 Uhr fuhren wir dann vom Südkreuz los und kamen um 13:18 Uhr in Prag an. Die Fahrt war ganz okay, wenn auch etwas beengt. Mit uns fuhr eine Krankenschwester aus der Ukraine die derzeit in Dresden arbeiten und eine Familie aus Hamburg.

Am Bahnhof wurden wir von Jens, dem Freund meiner Mutter, abgeholt. Von dort aus ging es erst mal in die Wohnung, wo wir eine zweistündige Pause einlegten. Kurz nach 17:00 Uhr gingen wir dann wieder los, mit dem Ziel etwas zu essen und etwas durch die Stadt zu laufen. Wir aßen in einem kleinen Restaurant mit Blick über die Stadt, es gab typisch tchechiches essen. Für Jens gab es einen altböhmischen Rinderbraten mit Knödeln, Mama aß Zwiebelsuppe und Knödel mit Speckfüllung und für mich gab es Schweinebraten mit Knödeln und vorher eine Knoblauchsuppe.

zamecki schody

Der Weg zurück zum Auto war etwas schwerfälliger, was an den gut gefüllten Bäuchen gelegen haben muss. Ich habe die Zeit genutzt, um ein paar Fotos zu machen und den Weg durch Prag zu dokumentieren.

Bevor es zurück nach Hause ging, machten wir noch einen Abstecher zur Arbeitsstelle von Jens. War sehr interessant zu sehen, wo er arbeitet und was da alles für Bereiche sind. Er arbeitet ja für eine Firma, die Antennen für Schiffe baut und das alles aus Aluminium. Die Firma ist eine von drei Firmen in Europa, die sich auf die Verarbeitung von Aluminium versteht, sehr beeindruckend das mal gesehen zu haben.

Gegen 20:30 Uhr waren wir wieder zu Hause und haben uns vor die Glotze gesetzt. Wie gesagt, das mit dem Internet hat leider nicht geklappt und auch der Rechner von Jens hat heute gestreikt, sodass ich den Eintrag für mein Tagebuch erstmal vorgeschrieben habe und ihn spätestens am Sonntag nachtrage.

Mittlerweile ist es 22:45 Uhr, Mama und Jens sind im Bad und ich werde jetzt noch ein wenig fernsehen. Die Müdigkeit wird mich aber schnell ins Reich der Träume schicken und ich freue mich schon sehr auf morgen, denn da haben wir viel vor.

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