Gold(ver)kauf und seine Folgen

Blizzard kämpft tagtäglich gegen die Goldfarmer an. Es scheint jedoch ein Kampf gegen ein unbezwingbares Heer zu sein und hat man eine Front gesichtert, brechen sie an zehn anderen Stellen wieder durch. Auch will es scheinbar nicht gelingen, den mittlerweile recht großen Firmen, die hinter dieses Goldfarmern stehen, entgegen zu wirken und das stimmt natürlich nachdenklich. Ich selbst war in meiner Zeit als Game Master strikt dagegen, dass sich jemand Ingame-Gold für echtes Geld kauft. Heute sehe ich das etwas anders, aber ich kann auch Blizzard verstehen.

Zum einen verdienen sich andere an ihrer Idee eine sprichwörtlich goldene Nase, zum anderen nimmt dies sicher nicht wenigen Spielern den Spaß an der Freude. Warum sich abhetzen, warum tage- und wochenlang durch irgendwelche Instanzen rennen oder Monsterhorden farmen, bis man sich den schnellen Fluggreifen kaufen kann? Da kommen wir dann wieder an einen Punkt, wo die einen mehr Freizeit und die anderen einfach den schnelleren Weg gehen, da sie es sich finanziell leisten können.

Eins ist jedoch klar, für die Wirtschaft der einzelnen Server ist es nicht gerade hilfreich und das Geld, welches die Firmen mit ihren Goldfarmern verdienen wird sehr wohl auch in andere Projekte, wie die Entwicklung besserer Bots oder Hacks gesteckt und das sollte ja eigentlich nicht in unserem Sinne sein. Mehr zu diesem Thema findet ihr auf der eigens dafür angelegten offiziellen Website von Blizzard Entertainment.

Grüße
Sebastian

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