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Jahresrückblick 2006

Wie schnell doch so ein Jahr vergeht, schon verrückt. Anfang diesen Jahres war ich noch in Frankreich, arbeitete für Blizzard und lebte in einer WG in Paris. Mitte Februar ging ich dann zurück nach Deutschland, zwar hatte ich damals noch keinen Job und nur die Arbeitslosigkeit in Aussicht, aber ich hielt es einfach nicht mehr in Frankreich aus. Etwas Elementares fehlte mir die letzten zehn Monate und so entschied ich mich nach langem Überlegen, wieder zurück nach Deutschland zu gehen.

Gleich im März fand ich dann neben meiner Arbeitssuche einen Minijob bei einer Firma, die sich mit der Katalogisierung von Computer- und Konsolenspielen beschäftigt, namentlich handelt es sich hierbei um die Wazap AG (http.//de.wazap.com), wo ich nach drei Monaten in ein festes Angestelltenverhältnis (auf Probe natürlich) übernommen wurde und mit dem 01. Dezember diesen Jahres bin ich nun ein vollwertiger Mitarbeiter dieser Firma. Ich bin sehr froh, dieses Unternehmen gefunden zu haben und nun dort Fuß zu fassen. Der Job macht mir sehr viel Spaß, ich gehe in diesem auf und habe eine Aufgabe gefunden, die ich gut und gerne noch die nächsten Jahre machen werde.

Was mein privates Umfeld angeht, so gab es da natürlich nach meinem Weggang einige kleine Veränderungen. So sind ein paar Freunde und auch ein paar Gewohnheiten mit meiner Rückkehr nicht wiedergekehrt. Die regelmäßige Doppelkopfrunde gibt es nicht mehr und ich vermisse das eine oder andere Gesicht. Ich freue mich jedoch sehr, wieder zu Hause zu sein, in Berlin, meiner Heimat. Spieleabende sind wieder auf dem Programm, Rollenspiel im Verein, Kinobesuche mit Jasper und die Nähe zu meiner Mutter. Die WG in der ich jetzt lebe, ist auch wunderbar, wir kommen gut miteinander aus, die Lage ist bestens und ich fühle mich hier sehr wohl.

Daher kann ich wohl sagen, dass das Jahr 2006 ein sehr gutes Jahr für mich war. Ich habe wieder Fuß in Deutschland fassen können und den Großteil der Leute, die mir wichtig sind, um mich herum. Beruflich geht es mir ebenfalls bestens und somit kann ich nicht klagen. Ich freue mich schon auf das Jahr 2007 und bin gespannt, was dieses wohl so alles mit sich bringen mag.

sebastian - Sonntag, 31.12.2006

 
 

Zurück in Berlin

Seit letztem Sonntag (12.02.2006) bin ich wieder in Berlin. Habe hier ein schönes zu Hause in einer klasse WG gefunden. Ich bin echt froh darüber und empfinde die WG als einen guten Ausgleich zu meiner schönen Dachgeschosswohnung vor zehn Monaten. Nun heißt es eine Arbeitsstelle zu finden und dann stimmts. Den ersten Spieleabend habe ich übrigens schon wieder veranstaltet und es war echt schön, hab es vermisst.

Also, wer in Berlin lebt und mich mal wieder sehen mag, einfach kurz melden.

sebastian - Sonntag, 19.02.2006

 
 

Sieben Monate in Frankreich - ein Rückblick

So schnell ist die Zeit vergangen, dass es mir gar nicht so lange vorkommt, aber wenn man es genau betrachtet, so sind es tatsächlich schon über sieben Monate. Ich verließ Deutschland am 10.04.2005 und das sind nun ziemlich genau sieben Monate und drei Tage. Immer wieder denke ich darüber nach, was wäre wenn, was wäre wenn ich nicht diesen Schritt getan hätte. Sicher wäre ich dann immer noch arbeitslos in Berlin, da sich die Situation in Deutschland bisher nicht wirklich gebessert hat.

Ich fühle mich oft einsam und habe großes Heimweh, sodass ich nicht denke, ein weiteres Jahr hier zu bleiben. Ich werde, so sagt es mir jedenfalls mein Gefühl, noch fünf Monate hier sein, doch danach gehe ich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit zurück nach Berlin. Die Leute um mich herum sind bei dieser Aussage geteilter Meinung. Viele meine, ich solle das hier nicht aufgeben, immerhin habe ich arbeit und die ist so sicher, dass ich sie noch die nächsten Jahre behalten könnte. Recht haben sie, doch sehen sie oft nicht, was es neben der Arbeit hier noch für mich gibt. Derzeit ist das so gut wie gar nichts. Mein Tagesablauf ist im Grunde immer derselbe, ich stehe früh auf, gehe zur Arbeit, komme nach Hause, esse was, sitze am PC und gehe dann schlafen. Das Wochenende unterscheidet sich nur soweit, dass ich nicht zur Arbeit fahre. Andere wieder können mich verstehen. Sie sind der Meinung dass es so, wie ich es mache, richtig ist. Wenn ich mich dazu entschieden habe, wieder heimzukehren, dann kann man das nicht negativ bewerten und einige freuen sich sogar, mich nach so langer Zeit wieder um sich zu haben.

Auf lange Sicht sehe ich daher keine Zukunft für mich, jedenfalls nicht wenn ich dabei meine Gefühle beachte. Ich merke jetzt, wo ich gewisse Dinge nicht mehr habe, wie wichtig diese eigentlich waren und stelle fest, dass Geld allein nicht alles ist. Was bringt es mir, hier zu sein, jeden Monat bezahlt zu werden, wenn ich dennoch unzufrieden und nicht glücklich bin. Ich hoffe dass man meinen Standpunkt verstehen kann und sicher ist der Schritt, den ich bald gehen werde, nämlich zurück nach Berlin nicht leichter zu beschreiten als der nach Paris.

sebastian - Sonntag, 13.11.2005

 
 

Paris - die Stadt der Liebe

Ich bin gut und wohlbehalten hier angekommen. Die letzten sieben Wochen waren sehr prägsam für mich, ich werde diese Zeit wohl nicht so schnell wieder vergessen. Am Anfang war alles sehr fremd und ich wollte am liebsten wieder nach Hause, doch mittlerweile fühle ich mich ganz gut hier, auch wenn ich meine Heimat und meine Leute vermisse. Ab heute (01.06.2005) werde ich wieder meine Website täglich aktualisieren, das von mir angelegte Weblog existiert bis auf weiteres noch, aber ich denke ich werde die Beiträge in Tagebuchform in meine Website integrieren. Alles weitere zeigt sich dann in den nächsten Tagen und Wochen.

sebastian - Montag, 01.06.2005

 

Tanis geht nach Paris!

Ich habe selbst nicht daran geglaubt, das ich eines Tages mal Berlin verlassen würde, doch dieser Tag ist nun gekommen. Anfang April werde ich Berlin verlassen und nach Paris ziehen um dort für Blizzard Entertainment Europe zu arbeiten. Blizzard ist weltweit eine der größten Computerspielefirmen und wer sie nicht kennt, kann sich über die Website (welche übers Logo verlinkt ist) genauer informieren.

Im Februar hatte ich mich auf drei Stellenanzeigen von Blizzard beworben, wenige Tage später bekam ich eine Rückantwort, mit der Bitte die Bewerbung nochmal in Englisch zu schicken, was ich dann auch tat und wieder ein paar Tage später bekam ich einen Anruf aus Paris. Ich war so aufgeregt wie noch nie, hatte ich doch bisher nie wirklich Englisch gesprochen noch versucht mich damit zu verständigen. Tja, und am 9. März hatte ich dann ein Vorstellungsgespräch in Paris für zwei Stellen, die eine als Mitarbeiter im Customer & Billing Support, die andere als Gamemaster im Spiel World of Warcraft. Nach dem Gespräch, welches für mein Gefühl sehr gut verlaufen war, bat man mich noch etwas Geduld zu haben, innerhalb einer Woche würde man mich wissen lassen, ob man sich für oder gegen mich entscheiden würde.

Naja, und heut morgen nach dem Spieleabend hab ich noch mal meine Emails durchgeschaut und da war sie dabei, die Zusage aus Paris. Ich hab fast fünf Minuten aus dem Fenster gestarrt und wußte nicht was ich da grad gelesen hatte.

Ich weiss nicht was ich sagen soll, denn ich habe nicht mit einer Zusage gerechnet und vor allem nicht so schnell. Ich freue mich riesig, denn diese Chance bekommt man nicht alle Tage aber auch ein Gefühl der Trauer macht sich breit, denn ich gebe alles auf, lasse Familie und Freunde hinter mir und beginne buchstäblich ein neues Leben. *seufz*

Dieses Wochenende werde ich erstmal nutzen, meine Gedanken zu ordnen, mir einen Plan zu machen und ab Montag gehts dann los, die Ämter abklappern, Wohnung kündigen, abmelden und so weiter. Ich bin guter Dinge und mir sicher, dass dies der richtige Weg für mich ist, auch wenn der Verlust für diese Chance unbeschreiblich groß für mich ist.

 


Paris, die Stadt der Liebe



     

Willkommen auf meiner privaten Website im World Wide Web

Wieder einmal habe ich meine Website nun überarbeitet und ein neues Layout verpasst. So ist jetzt in jedem Bereich oben ein anderes Bild zu sehen, in dem auch gleichzeitig die Navigation eingebunden ist. Ein Gästebuch wird es in Form einer Shoutbox im Impressumbereich geben. Dort könnt ihr kurze Nachrichten hinterlassen. Diese Website gibt einen gewissen Teil meiner Person preis und zeigt den einen oder anderen Aspekt meines Lebens auf. Wer mehr von mir wissen will, muß mich schon real kennen (lernen).

Die Seite Tanis-Berlin.de besteht seit Oktober 2001 und wird seitdem von mir ständig gepflegt und geupdatet. Vorallem das Tagebuch ist hierbei zu nennen, ist es doch der Teil der Website, der am aktuellesten und umfangreichsten ist. Nun aber viel Spaß beim Durchklicken und wenn ihr Fragen, Anregungen oder gar Kritik habt, nur her damit, am besten per Mail an mich, über die Shoutbox gehts natürlich auch.

sebastian